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Der Bau von Befestigungen hat in unserem Land eine lange Tradition. Ausgehend von den mittelalterlichen Burgen und Stadtbefestigungen ging die Schweiz in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zum Bau von Landesbefestigungen über, entsprechend der damaligen Einsatzdoktrin mit Schwergewicht in den Räumen Luziensteig, Gotthard, St-Maurice. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden diese Anlagen stark ausgebaut und durch einen Grenzschutz ergänzt. In jüngster Zeit wurde der Ausbau entsprechend der geänderten Bedrohung so vorangetrieben, dass der Abwehrkampf unserer Armee optimal unterstützt werden könnte. ( Stand Armee 95 )






Die Fotos, die hier zu sehen sind, habe ich zum grossen Teil in unzähligen Streifzügen und Besichtigungen selbst aufgenommen; einige wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die meisten Anlagen sind nach vorheriger Anmeldung bei den zuständigen Vereinen, welche diese Werke unterhalten, begehbar. Da ich kein Profesioneller Fotograf bin, erklärt sich die unterschiedliche Qualität der Fotos.

Wer beim Durchstöbern meiner Homepage Lust bekommen sollte, einmal selber an einer Besichtigungs-Tour teilzunehmen, kann sich unter "Besichtigungen" auf dem neuesten Stand halten betreffend geplanter Führungen (Ausflüge), welche ich ab und zu organisiere!  Ich freue mich über jeden Teilnehmer!

Nun wünsche ich viel Spass beim Betrachten meiner Homepage!  Besuchen Sie auch meinen Shop.  Ich würde mich freuen !


15 cm Turmgeschütz in Aktion. (St-Maurice) (www.asmem.ch)






 
   


Eine Bunkerbaustelle irgendwo in der Schweiz. Foto: ZEM.




Mit der Zeit genügte die Leistung der 4,7cm Infanteriekanone 1935  gegen die ständig stärker werdenden Panzerungen nicht mehr. Ende der 1950er Jahre wurden darum überall 9cm Panzerabwehrkanonen , die auch Hohlladungsgeschosse verschiessen konnten, in die Bunker installiert.

Bunkerbesatzung beim Laden der 9cm Pak. Foto: ZEM



Original Hinweisblatt aus einem Rhein, Mg-Bunker. Da beim Schiessen starke CO-Gase entstanden, mussten die Bunkerbesatzungen Masken tragen durch die sie mit Frischluft versorgt wurden. Foto: R.S.




Foto zur Verfügung gestellt von J. U.

Sperrstelle in Stadel bei Glattfelden / ZH aus der Luft betrachtet!


Blick in ein Munitionsmagazin. Foto: Zem.


Foto: Zem. 


Ein Tiger F- 5E wird irgendwo in der Schweiz aus einer Kaverne gezogen. Foto: Zem.


Entwicklung des Festungswesens:

1831-1848  Bau der ersten Befestigungen in Aarberg, Gondo, Luziensteig und Bellinzona.    

1848-1885  Keine wesentlichen Neubauten.

1886-1918  Bau der grossen Landesbefestigungen St-Maurice, St.Gotthard, Airolo.

1918-1935  Praktisch keine Bautätigkeit.

1936-1945  Ausbau der Befestigungssysteme des Zweiten Weltkriegs.

1945-1960  Kleine Ergänzungen der Festungen.

1960-1975  Schutz gegen A-Waffen, Entwicklung von Normbautypen.

1975-1990  Ausbau einer zusammenhängenden Kampfinfrastruktur mit einer Vielzahl aufeinander abgestimmter Bautypen.

Die Armee 95 konnte sich auf eine umfangreiche, weitverzweigte, permanente Kampf- und Führungsinfrastruktur abstützen. Diese umfasste:

2000  Sprengobjekte / 4000 Hindernisse gegen Panzer  /  2000 Festungswerke mit über 3000 Waffen verschiedenster Kaliber  /  2000 Schutzanlagen für Mannschaft und Führung mit über 100000 Schutzplätzen  /  2000 km Telefonkabel.

Quelle: Auf dem Weg zur Armee 95

Sollten in irgendwelcher Form Urheberrechte verletzt werden geschieht das nicht absichtlich.


Besten Dank für Eure Beiträge in meinem Gästebuch. 


   
   
  Letzte Bearbeitung/Änderungen  22.08.2015