Räbhüsli/Korbwies


Sperrstelle Rheinau  
Die ausgedehnte Sperrstelle im Dreieck Rheinau-Dachsen-Marthalen besteht heute aus ca. 50 Objekten.

Auf die Bedrohung, die von der Rheinhalbinsel ausging - potentielle feindliche Landestelle -, reagierte das Büro für Befestigungsbauten (BBB) Bern ab1937 mit dem Bau eines Tankhindernisses und drei Leichtmaschinengewehrständen am südlichen Dorfrand von Rheinau, wo bereits in keltischer Zeit und im Mittelalter Befestigungsanlagen angelegt worden waren. Es gilt zu bedenken, dass diese relativ schwache Abwehrstellung nur mit dem massiven Artilleriefeuer aus dem Kassemattwerk Ebersberg erfolgreich hätte verteidigt werden können.
Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden mehrere Maschinengewehrstände am linken Rheinufer gebaut, welche die Bunkerkette Basel-Stein am Rhein verdichteten. 1955 wurden diese mit einem Infanteriewerk ergänzt, das der neuen Situation nach dem Bau des Flusskraftwerks Rheinau Rechnung trug.
Zur Unterbindung eines feindlichen mechanisierten Vorstosses von Rheinau bzw. Uhwiesen in Richtung Andelfingen wurden schließlich ab den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Mannschaftsunterstände und ein paar wenige Strassenbarrikaden errichtet.
Textquelle: Militärische Denkmäler im Kanton Zürich. Fotos: R. S.
 

1 ) Leichtmaschinengewehrstand Räbhüsli.


2 ) Eingangsbereich.


3 ) Mg 51.


4 ) Mg 51 mit Flammenwerferschutz.


5 ) Schussfeld des Räbhüsli Bunker.  Die Panzerabwehrkanone des Bunker Korbwies wirkte ebenfals auf diesen Übergang,da dieser mit leichten Panzern befahren werden konnte/kann.


6 ) Aufgesetzter Flammenwerferschutz.


7 ) Trommelmagazine zu Mg 51.


8 ) Zwei Kugellafetten.


9 ) Nahaufname einer Kugellafette.


10 ) Lmg mit diversem Zubehör.


11 ) Ventilation.


12 ) Ventilation, an der Wand das Telefon.


13 ) Chuchichäschdli.


14 ) Geöffnetes Chuchichäschdli.


15 ) Schwedenschanze II, heute eine Aussichtsplattform.


16 ) Derselbe Bunker von der Seite.


17 ) Nahansicht der Lmg Scharten.




1 ) Diesen Übergang hatte der Bunker Korbwies zu schützen. Er konnte mit leichten Panzern befahren werden.


2 ) Aussenansicht des Bunkers Korbwiese. Er gehört zur Sperrstelle Rheinau. Der Bunker wurde so gebaut, dass er nicht von einer Wasserpumpenstation oder einem Generatorenraum des Kraftwerks zu unterscheiden war.


3 ) Abdeckung der Pak und Mg Scharten.


4 ) Mg Scharte, dahinter der Aufgang zur Bunker Türe.


5 ) Bunkereingang.


6 ) Eingangsbereich.


7 ) Panzertüre, aus dem Innern des Kampfraums gesehen. Gut zu sehen: die Decken sind "nur" betoniert und ohne Stahlplatten versehen. Stahlplatten sollten das Herunterfallen von Betonbrocken bei starkem Beschuss,  Bombenregen auf die Abdeckung des Bunkers, verhindern.


8 ) Direkt neben dem Eingang, das WC, dieses konnte auch als Dusche benutzt werden.


9 ) Mg Stand, leider fehlt die Geländedarstellung auf der Panoramatafel.


10 ) Abdeckung des Munitionsdepots. 68`160 Schuss 7,5 mm GP 11 und 12`960 Schuss 7,5 mm LSP Pat. 11, dazu Signalpatronen in rot, grün und gelb.


11 ) Hier wurde die Munition gelagert.


12 ) Der verschlossene Notausgang.


13 ) Links der Pak Stand,. leider ist das Geschütz, eine 9 cm Panzerabwehrkanone, ausgebaut worden. Rechts ein Mg Stand.


14 ) Der Beobachterstand, mit dem Rad rechts wurde die Schartentarnung heraufgezogen.


15 ) Die Gasschleuse. Durch sie gelangt man über eine Leiter in den Unterkunftsteil des Bunkers.


16 ) Die Gasschleuse in der Ansicht von unten.


17 ) Die Gasmaske des Bunkers. Mit diesen Filtern wurde die angesaugte Aussenluft gereinigt.


18 ) Dieser Bunker verfügt sogar über eine "noble" Kochgelegenheit.


19 ) Umtrunk im Bunker mit unserem Stefan Keller, rechts, welcher uns durch den Bunker führte.


20 ) Die Telefonzentrale des Bunkers. Rechts die Doppelstock-Betten für die Mannschaft.


21 ) Blick aus dem Bett.